Einleitung:
Im Folgenden möchte ich schon einmal ein paar Ideen zu einem möglichen Kartenkonzept aufschreiben, damit ich, wenn ich wieder zuhause bin, sofort mit der Umsetzung meiner Vorstellungen beginnen kann:
Anfang:
Das Spiel beginnt mit dem Aufbau einer guten Finanzbasis und einer funktionierenden Einheitenproduktion. Dies läuft vollkommen frei ab. Der Spieler darf tun und lassen, was er will, kann so vorgehen, wie er es auf üblichen nicht-lenearen Karten tut. Möglicherweise muss ein Aufgabenwächter den Ausgang der Startgebietes versperren, bis eine gewisse Bedingung erfüllt wird. Zum Beispiel könnte der Bau eines Kapitols (als Basis für ein festes Einkommen) den Ausgang freigeben, sodass der Spieler in die weiteren Bereiche des Szenarios vordringen kann.
Erste Aufgaben:
Weitergehen könnte es mit der Erfüllung erster "richtiger" Aufgaben, die jedoch anfangs noch ziemlich simpel verlaufen, sodass man leicht in das Spiel einsteigen kann und nicht direkt zu Beginn frustriert ist. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben sollte dann langsam ansteigen, sodass man immer mehr zu tun hat, aber nie das Gefühl bekommt, zu schnell in immer mehr Disziplinen gefordert zu werden. Eventuell werden echte Heroes-Profis dadurch am Anfang etwas unterfordert, aber im späteren Verlauf des Spiels soll die Handlung dann miteinander verkettete und immer schwerer zu lösende Aufgaben bieten, die den Spieler vor Entscheidungen stellen. Ich stelle mir das so vor, dass man beispielsweise wählen kann zwischen einem großen Batzen Gold, mit dem man sich starke Einheiten kaufen und sich somit einen entscheidenden Vorteil verschaffen kann, was allerdings mit der Tötung eines bestimmten Charakters verbunden ist, und dem Beschreiten eines Alternativweges, bei dem es allerdings zunächst nichts zu gewinnen gibt.
Abschluss der Karte und Ausgang der Handlung:
Es gibt viele Arten, auf die man eine Karte beenden kann: Alle gegnerischen Helden besiegen meeund alle gegnerischen Schlösser einnehmen, ein Gralgebäude in einer bestimmten Stadt errichten oder ein vorher festgelegtes Artefakt finden. Die letzte der genannten Siegesmöglichkeiten erachte ich als die sinnvollste, da sie beim ersten Nachdenken die besten Möglichkeiten bietet, wie ich als Kartenautor ein spannendes Ende mit mehreren alternativen Ausgängen konstruieren kann. So ließe sich ein entsprechendes, als Zielobjekt deklariertes Artefakt mehrfach auf der Karte platzieren in jeweils unterschiedlichen Umgebungen. Dadurch wäre es möglich, den Ausgang dynamisch zu gestalten, was sich überaus stark im positiven Sinne auf den Wiederspielwert des Szenarios auswirkte.
Wird fortgesetzt...
Dienstag, 29. April 2008
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